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Allgemeine Informationen zur Akustik Allgemeine Informationen zur Akustik

Im Folgenden möchten wir Ihnen einige akustische Grundlagen und Zusammenhänge am Beispiel der Motorraumisolierung auf Schiffen erläutern.

Folgende Themen wollen wir kurz beleuchten:

- Was ist Lärm?

- Wie verhalten sich Schallwellen?

- Wann ist eine Isolierung gut?

- Was ist die Apamat II Messung?


Was ist Lärm?

Das Ziel jeder Schalldämmung ist es, den Lärm (z.B. vom Motor und vom Generator) an bestimmten Orten (da wo wir uns aufhalten) zu reduzieren.

Wann aber fängt ein Geräusch an, Lärm zu sein?

Z.B. kann ein tropfender Wasserhahn mit 10dB, der uns in der Nacht am Einschlafen stört als sehr laut empfunden werden.

Gehen wir aber auf ein Konzert unserer Lieblingsband genießen wir die Musik u.U. bei 100dB!

Unangenehmer Lärm kann also sehr unterschiedlich empfunden werden und es kommt nicht nur auf die Lautstärke an, sondern auch auf die Art (Frequenz) und die Intensität.


Wie verhalten sich Schallwellen?

Treffen Schallwellen auf eine Begrenzungsfläche so treten verschiedene Effekte auf:

- Ein Teil der Wellen wird am Begrenzungsmedium reflektiert.
- Ein Teil der Wellen wird vom Begrenzungsmedium absorbiert.
- Ein Teil durchdringt das Begrenzungsmedium.
- In der Realität geschieht all dies zusammen.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Körperschall und Luftschall.

Körperschall wird im Motorraum vom Motor über die Fundamente in den Schiffsrumpf übertragen. Er ist normalerweise eher niederfrequent, energiereich und damit schwer zu reduzieren. Es ist daher wichtig, dass der Motor eine gute Laufruhe hat, damit erst gar keine Vibrationen entstehen. Die niederfrequenten Vibrationen werden am effektivsten mit hoher Masse gedämmt.

Luftschall dagegen hat eine mittlere bis hohe Frequenz und wird über die Luft transportiert. Luftschall wird mit Dämmplatten, die an den Schottwänden befestigt werden reduziert. Sehr wichtig ist daher den Motorraum komplett zu dämmen und jegliche Schallbrücke zu vermeiden. Schon das kleinste Loch ermöglicht es dem Schall zu entkommen.

Unsere Produkte RECYguard und RECYcombi stellen eine Kombination aus einem hochvolumigen Vlies als Absorber der hohen Frequenzen und einer Schwerschicht als Vibrationsabsorber dar.


Wann ist eine Isolierung gut?

Wie viel dB muss eine Motorraumdämmung erreichen, damit sie GUT ist?

- Der Schalldruckpegel folgt einer logarithmischen Skala. Die Besonderheiten, die daraus resultieren sollen 2 Beispiele verdeutlichen:
Ein Motor hat eine bestimmte Lautstärke X:
- Bei einer Verdoppelung der Schallquelle erhöht sich der Schalldruckpegel um 3dB
- Bei einer Verzehnfachung der Schallquelle erhöht sich der Schalldruckpegel um 10dB.
Diese Gesetzmäßigkeit gilt unabhängig von der ursprünglichen Lautstärke X.

Dies möchten wir an einem realen Beispiel erläutern:

Ein Dieselmotor läuft z.B. bei 3000 Umdrehungen und erzeugt 85dB Lärm. Wenn Sie nun einen identischen 2. Motor dazustellen beträgt der Lärmpegel 88dB.

Von der anderen Seite betrachtet kann man auch sagen: Sie haben ein Boot mit zwei identischen Motoren. Wenn Sie nun eine neue Motorraumisolierung einbauen und eine Schallpegelreduzierung von 3dB erreichen, haben Sie den gleichen Effekt, wie wenn Sie eine Maschine ausschalten. (Aber Sie haben die Leistung von 2 Motoren.)

Dies zeigt, dass eine Schallpegelreduzierung von 3dB schon recht gut ist. Oder, wiederum von der anderen Seite betrachtet: Um eine Schallpegelreduzierung von mehr als 20dB (z.B. RECYguard) zu erreichen braucht man ein wirklich hervorragendes Produkt.


Was ist die Apamat II Messung?

Motorenlärm, gerade auf Schiffen mit ihrem idealen Resonanzkörper (dem Schiffsrumpf), besteht immer zu einem Teil aus Luftschall, der durch die Luft transportiert wird und zu einem Teil aus Körperschall, der über die Motorfundamente, Schottwände, den Boden und die Decke verbreitet wird. Luftschall ist der vermeintlich leichter zu dämmende Schall, wogegen Körperschall oft als Vibrationen im ganzen Schiff spürbar ist.

Auf unseren Datenblättern ist immer von der Apamatmessung die Rede. Bei dieser Messung wird sowohl der Körperschall, als auch der Luftschall berücksichtigt. Nachfolgend sehen Sie eine Prinzipskizze des Apamats:

Mit Hilfe von gummierten Walzen werden Stahlkugeln gegen ein waagerechtes Blech geschossen. Über dem Blech befindet sich das Mikrofon, das über den gesamten Frequenzbereich den Schallpegel misst. Zunächst wird nun das leere Blech gemessen, danach wird das zu messende Isolationsmaterial auf das Blech gelegt und die Messung wiederholt. Die Differenz aus beiden Messungen sehen Sie auf unseren Diagrammen. D.h., dass hohe Werte eine große Differenz zwischen den beiden Messungen darstellt und damit eine gute Schalldämmung zeigt. (Desto höher die Kurve, desto besser die Dämmwirkung des Materials.)



Apamat Messung von RECYguard W1300 A CS:

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